Geschichte des Klosters Ostrog

Die Geschichte des Klosters Ostrog in Montenegro ist eine dramatische Saga von Überleben und Widerstand, in der Krieger heilige Schätze gegen überwältigende Widrigkeiten verteidigten und entscheidende Schlachten das Schicksal der Nation prägten.


Die heldenhafte Verteidigung des Oberen Klosters

Das Obere Kloster ist für seine zahlreichen historischen Ereignisse bekannt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts schloss sich der montenegrinische Fürst Mirko Petrović mit weiteren 17 Kriegern im Kloster ein und kämpfte heldenhaft gegen die überwältigende türkische Armee. Der Kampf dauerte neun Tage, währenddessen sie viele türkische Soldaten töteten, die ihren Standort weiter stürmten. Aus Angst, besiegt zu werden und dass alle Schätze des Heiligen Basilius verbrennen würden, befahl König Danilo, der damalige Herrscher Montenegros, den Kriegern, das Kloster zu evakuieren und so viel wie möglich mitzunehmen. In einer dunklen Nacht gelang es den Kriegern zu entkommen und die Schätze des Heiligen Basilius zu retten.

Obwohl ein Teil des kulturhistorischen Schatzes verloren ging, wurden die meisten wichtigen Gegenstände gerettet. Im Juni 1877 erlebte die Ostrog-Region die letzte große Offensive der türkischen Armee. Eine neuntägige Schlacht, auch „die neun blutigen Tage“ genannt, ist eine der berühmtesten Schlachten Montenegros, an der mehr als zwanzigtausend Menschen kämpften. Die Schlacht fand im Tal vor den Ostrog-Klippen statt, in der die große türkische Armee von den zahlenmäßig unterlegenen Montenegrinern unter der Führung von Fürst Nikola besiegt wurde.

Die Rolle des Unteren Klosters in der modernen Geschichte

Der kulturhistorische Wert des Unteren Klosters von Ostrog liegt hauptsächlich in der modernen Geschichte Montenegros. Am 8. Februar 1942 organisierten die Patrioten Montenegros und der Bucht von Kotor ein Treffen, bei dem wichtige Entscheidungen über Montenegros fortgesetzten Kampf gegen die Besatzung und die Bildung der neuen Volksregierung getroffen wurden.

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